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Aktuelles

 

Spargel-Schinken-Röllchen mit Tomaten und Käse überbacken
1 kg weißen und/oder grünen Spargel,
Butter, Zucker, Salz,
200 g große Scheiben Schinken
200 g geriebenen Käse, 3-4 Tomaten.
Spargel waschen, schälen und in kochendes Wasser geben, dem Wasser Salz, Zucker und 1 EL Butter zugegeben, ca. 15 Minuten kochen.
Anschließend mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben und gut abtropfen lassen.
Jeweils drei bis vier Stangen in eine Schinkenscheibe einrollen und in eine Auflaufform geben.
Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf die Schinkenröllchen legen. Abschließend mit dem geriebenen Käse bestreuen.Bei etwa 200 Grad im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten überbacken und servieren.

"Dankbarkeit lernen - glücklicher Leben"
Es wirkt sich positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit aus, öfter mal dankbar zu sein. Quelle: Fa. Evers - Gesundheitnews vom Januar 2019:

Übungen für mehr Dankbarkeit im Leben

Dankbarkeit kann man ähnlich trainieren wie einen Muskel. Das bedeutet auch:
Ebenso wie beim Sport darf man nicht erwarten, dass dieser Muskel von heute auf morgen wächst, sondern muss ihm Zeit geben. Folgende Übung hilft dabei, häufiger dankbar zu sein.

5. Sich selbst wertschätzen
Dass unser Körper funktioniert, dass wir bestimmte Fähigkeiten haben und dass wir
schon viele tolle Dinge erlebt haben, ist nicht selbstverständlich. Mit einigen Fragen
können wir uns das immer wieder bewusst machen: Wofür danke ich meinem
Körper? Welche Stärken haben mir schon in schwierigen Momenten geholfen oder
schöne Erfahrungen ermöglicht? Für welche Entscheidungen in der Vergangenheit bin ich mir dankbar? Sich hin und wieder einen Moment der Ruhe zu nehmen und
die Antworten aufzuschreiben ist wichtig. Denn: Wenn es um Dankbarkeit geht,
denken wir oft an andere Menschen und vergessen dabei den Blick in den Spiegel.

 

Frühlingsküche: Salat mit Spargel und Avocado

400 g Spargel,
Salzwasser,
2 Avocados,
100 g ge. Schinken
200 g Joghurt
1 EL Dill,
1-2 TL Speiseöl,
Pfeffer, Salz, Zucker,
4 EL Zitronensaft,
2 hartgekochte Eier.
Spargel waschen, schälen und
in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden.
In Salzwasser mit etwas Zucker und Butter ca. 10-15 Minuten bissfest kochen.
Spargel anschließend abtropfen lassen.

Eier hart kochen.

Avocados schälen, entkernen und in Stücke oder Streifen schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und zum Spargel geben.

Joghurt mit Dillspitzen und Olivenöl verrühren und nach Belieben mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. Ein hartgekochtes Ei zerkleinern und mit der Soße verrühren.

Soße über den Salat gießen und zugedeckt im Kühlschrank ca. 30-45 Minuten ziehen lassen. Abschießend das hartgekochte Ei in Scheiben schneiden und den Salat damit garnieren.

Ernährungsberater sind davon überzeugt, es gibt einen Zusammenhang zwischen einer nährstoffreichen Ernährung und unserer Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie raten dazu, Smoothies so naturbelassen wie möglich zu konsumieren. Unser Geschmackssinn ist von jahrzehnter langer Ernährung mit zu viel Zucker und Salz so verdorben, dass wir uns langsam zurücktasten müssen. Besonders reich an Vitaminen sind vor allem grüne Smoothies. Dabei wird ein Teil der zu pürierenden Früchte durch grüne Blätter ersetzt. Zum Beispiel: Spinat, Karottengrün, Mangold, Grünkohl oder Salate.

Ein Beispiel: für einen grünen Smoothie (1 Portion):

50 g Babyspinat, 1 Kiwi, 1 Apfel, 1/2 Biogurke, 10 g Cashewnüsse,
100 ml Wasser, Saft einer 1/2 Limette.

Zubereitung:

Den Babyspinat waschen und abtropfen lassen. Die Kiwi halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. Handelt es sich um eine Biokiwi, kann auch die Schale verwendet werden. Dafür die Kiwi vorher waschen und die Strunke entfernen.
Den Apfel waschen, entkernen und grob würfeln,
Die Salatgurke waschen und ebenfalls würfeln.
Die Cashewnüsse klein hacken. Zuerst den Spinat mit etwas Wasser in einen Standmixer geben und pürieren. Dann di Kiwi-, Apfel- und Gurkenstücke sowie die Cashewnüsse dazugeben und mit dem Wasser und dem Limettensaft aufgießen. Alles auf höchster Stufe mixen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
Den Smoothie in ein Glas geben und sofort servieren.

Für den Einsatz als Referent*in in der Zusatzqualifizierung Personenbezogene Dienstleistungen für Fachpraktiker Hauswirtschaft suchen wir für die Vermittlung der praxisbezogenen und theoretischen Inhalte eine Fachkraft, die mindestens folgende Qualifikationen nachweisen kann:

  • Ausbildung und erfolgreicher Abschluss in einem medizinisch-pflegerischen Beruf (mindestens Kranken- oder Altenpflege oder vergleichbarer Abschluss) und
  • mindestens 2-jährige, einschlägige Berufspraxis im Anschluss an die Berufsausbildung und
  • eine pädagogische Aus- bzw. Weiterbildung

oder

  • Personen mit der Lehrbefähigung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen im einschlägigen Bereich.

Der Stundenumfang beträgt 160 Unterrichtsstunden.

Einsatz ab September 2019

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter

info@zhb-braunschweig.de  oder 0531 35 00 88.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Erdbeeren – fruchtig, frisch und lecker

Eigentlich dürften Erdbeeren gar nicht Erdbeeren heißen, denn botanisch gesehen sind die Früchte der Erdbeerpflanze keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Das köstliche rote Fruchtfleisch ist nur eine Scheinfrucht – die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Körner auf dem so beliebten Obst.

Erdbeerpflanzen gehören zur Familie der Rosengewächse. Hierzulande beginnt die Erdbeerernte etwa Mitte Mai, die Saison dauert bis Anfang August.

Warum wir Erdbeer-Rezepte lieben

Erdbeeren sind sehr gesund und haben kaum Kalorien. Sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und haben daher nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Erdbeeren haben mehr Vitamin C als Zitronen, viele verdauungsfördernde Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Eisen und Zink. Auch für Schwangere sind Erdbeeren gut, denn sie enthalten viel Folsäure. Dass Erdbeeren möglichst schnell gegessen werden müssen, ist also kein Problem.

Tipp: Weil die Früchte so empfindlich sind, sollten Erdbeeren in einer Schale mit Wasser, nicht unter dem Wasserstrahl gewaschen werden. Aus dem gleichen Grund werden auch Stiel und Kelchblätter erst im Anschluss entfernt.

Erdbeer – Tiramisu

Tiramisu mal anders: Wir servieren unser fruchtiges Erdbeer-Tiramisu im Glas und mit frischen Erdbeeren:

Zutaten für 6 Gläser:

500 g Erdbeeren, 1 Vanilleschote, 350 g Sahnejoghurt oder griechischer Joghurt, 150 g Mascarpone, 4,5 EL Ahornsirup, 6 EL Kaffee (Espresso), 100 g Löffelbiskuit oder Cantuccini

Zubereitung:

1. Die Erdbeeren abspülen, putzen und davon 350 g in Stück schneiden. Den Rest beiseite stellen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen.

2. Joghurt, Mascarpone, Vanillemark und 3-4 EL Ahornsirup cremig rühren. Die Löffelbiskuits oder Cantuccini in kleine Stücke brechen und auf 6 Gläser verteilen. Den Kaffee darüber träufeln. Mascarpone-Creme gleichmäßig auf den Biskuitstücken verteilen und dann mit den Erdbeerstücken belegen.

3. Die restlichen Erdbeeren fein pürieren, eventuell mit Ahornsirup abschmecken und zum Schluss übers Tiramisu träufeln.

Ein gutes Tiramisu muss ordentlich durchziehen, sonst schmeckt es nicht. Am besten ist es, wenn das Dessert am Tag vorher zubereitet wird und dann über Nacht im Kühlschrank steht.

"Dankbarkeit lernen - glücklicher Leben"
Es wirkt sich positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit aus, öfter mal dankbar zu sein. Quelle: Fa. Evers - Gesundheitnews vom Januar 2019:

Übungen für mehr Dankbarkeit im Leben

Dankbarkeit kann man ähnlich trainieren wie einen Muskel. Das bedeutet auch:
Ebenso wie beim Sport darf man nicht erwarten, dass dieser Muskel von heute auf morgen wächst, sondern muss ihm Zeit geben. Folgende Übung hilft dabei, häufiger dankbar zu sein.

 

4. Den Spieß umdrehen
Oft malen wir uns aus, wie toll unser Leben wäre, wenn wir eine bestimmte Sache
endlich hätten. Bei dieser Übung stellen wir uns stattdessen vor, wie unser Leben
aussähe, wenn uns etwas Vorhandenes fehlen würde. Wie wäre es beispielsweise
ohne den Partner, einen bestimmten Freund, den Job, die Wohnung oder
Trinkwasser aus dem Wasserhahn? Oft erkennen wir den Wert von Personen oder
Dingen erst, wenn sie nicht mehr verfügbar sind.

 

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser
Zutaten für den Teig:
175 g Margarine
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
3 Eigelb
4 EL Milch
250 g Mehl
1 TL Backpulver 

Zutaten für den Belag:
500g frischer Rhabarber
3 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Zucker
100 g gemahlene Haselnüsse
1 - 2 EL Puderzucker (eventuell)

 

Den Rhabarber waschen, in kleine Stücke schneiden (etwa 1/2 cm lang).

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Rührteig: Zutaten in eine Schüssel geben und kräftig mit dem Handrührgerät verrühren. Den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen.

Rhabarber gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Das Eiweiß mit der Prise Salz schlagen, bis eine fast feste Masse entstanden ist, dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee fest und glänzend ist. Zum Schluss kurz die gemahlenen Nüsse unterziehen. Den Nuss-Eischnee auf den Rhabarber streichen, so dass eine glatte Oberfläche entsteht.
Den Kuchen auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 35 Minuten backen. Anschließend nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

 

Tipp: Dieser Rhabarberkuchen schmeckt besonders gut, wenn er noch warm ist. Der junge Rhabarber ist noch zart und braucht nicht geschält oder abgezogen zu werden. Wer die Säure der Früchte mildern möchte, kann die Rhabarberstücke erst kurz (etwa zwei Minuten) in 750 ml kochendem Wasser blanchieren. Bevor sie auf den Teig kommen, müssen die Rhabarberstücke erst abtropfen und auskühlen.

Es ist bald Ostern! Was passt als leckere Überraschung für Familie und Freunde besser, als eine leichte Eierlikörtorte zum Osterfest. Diese braucht allerdings ein wenig Ruhezeit, damit sie schön locker und fluffig wird:

125 g Butter

400 ml frische Vollmilch

100 ml Eierlikör

4 Eier

140 g Zucker

110 g Mehl

75 g Schokotröpfchen

Die Butter in Stückchen mit der Milch in einem Topf geben und darin zerlassen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und den Eierlikör einrühren. Die Springform gut einfetten.

Die Eier trennen und das Eiweiß sehr steif schlagen. Kühl stellen

Eigelb mit dem Zucker weißschaumig schlagen. Das Mehl darüber sieben und unterrühren. Nach und nach die Eierlikörmilch und 2 EL Eischnee  in den Teig rühren. Den restlichen Eischnee mit den Schokotröpfchen rasch, aber vorsichtig unterheben, so dass die Eischneeflocken sichtbar bleiben. Den Teig in die Form gießen.

Den Backofen auf 155 °C vorheizen und den Teig während dieser Zeit in der Form ruhen lassen. Anschließend im Backofen 50 -60 Min. backen, bis der Kuchen oben golden gebräunt ist, das Innere aber noch wackelt. Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und anschließend mind. 4 Std. (ober über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.

Wir wünschen viel Erfolg und Spaß beim Backen.

Guten Appetit!

Sag es durch die Blume…Aber was denn eigentlich?

Um einen Dank auszusprechen, eine Entschuldigung zu übermitteln oder einen besonderen Anlass zu würdigen werden Blumen gerne als probates Mittel eingesetzt. Insbesondere in der floristischen Hochsaison zum Valentins- oder Muttertag, kann die gut gemeinte Geste mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden sein. Dieser kann sich allerdings aus Unkenntnis schnell als Fehlinvestition entpuppen. Denn wer bisher geglaubt hat, mit einem wahllos gegriffenem Arrangement auf der sicheren Seite zu sein muss an dieser Stelle leider enttäuscht werden. Hier kann so einiges schief gehen, denn an dem Spruch „Blumen sagen mehr als 1.000 Worte“ ist tatsächlich was dran. Ähnlich der zunächst vielversprechend klingenden Formulierungen in einem Arbeitszeugnis haben auch sie einen Code, den man entschlüsseln können sollte. Chrysanthemen zum Beispiel stehen für das Ende einer Liebesgeschichte und Rittersporn für Untreue. Bei einer Übergabe dieser Kombination sollte sich also niemand über eine entsprechende Reaktion wundern. Auch eher ungünstig: Ein roter Strauß, mit einer einzelnen weißen Blume. Das gilt als Kriegserklärung.

Schon bei der Wahl der Farbe ist Vorsicht geboten

Klingt erstmal nicht herausfordernd. Tückischer weise haben aber einige Farben gleich mehrere Bedeutungen, die noch dazu unterschiedlicher nicht sein könnten. Weiß zum Beispiel bedeutet Reinheit, Ehrlichkeit und Eleganz. Da es aber auch oft für Grabschmuck genutzt wird, verbinden ältere Menschen damit eher Trauer. Rote Blumen stehen für Liebe, aber auch Freundschaft. Je dunkler, desto ausgeprägter. Rosa ist also folglich das Light-Produkt und für die (noch) zarteren Gefühle geeignet. Blau signalisiert Romantik und Treue, helles blau dagegen eher das Gegenteil: Freiheit. Für den großen Auftritt eignet sich Violett, denn es drückt Individualität und das „Besondere“ aus. Dem Beschenkten wird gesagt, dass er einzigartig ist. Sollen hingegen Glück- und Genesungswünsche übermittelt werden, ist man mit orangen Blumen meistens auf der sicheren Seite. Sie stehen für Ausdauer und Lebensfreude. Gelb ist auch ok. Die Sonnenfarbe signalisiert Wärme, Lebenslust und Energie. Aber Achtung, gleichzeitig auch Neid, Eifersucht und Missgunst. Ganz schön kompliziert. Grün ist die Farbe der Hoffnung, Lebendigkeit und einen Neuanfang. Große grüne Blätter im Strauß bedeuteten Kraft und Stärke. Falls sich jetzt an dieser Stelle irgendjemand ganz besonders gerissen vorkommt und denkt künftig mit einem unifarbenen grünen Strauß auf der sicheren Seite zu sein: kann man machen, muss aber mit der mangelnden Begeisterung klar kommen.  

Auch die Art übermittelt eine Botschaft

Die Symbolik der roten Rosen ist sicherlich jedem hinlänglich bekannt, rote Tulpen haben übrigens dieselbe. Im Grund hat fast jede Blume ihre eigene Bedeutung. Einige mehr oder weniger ernst gemeinte Beispiele für den Büroalltag:  

Geranien: Ich freue mich, dass du da bist!
Glockenblume / Dahlie: Danke!
Blaustern: Es tut mir leid, verzeih mir!
Freesie: Ich will meine Freude mit dir teilen!
Sonnenblume: Lass uns nur heitere Stunden leben!
Hyazinthe: Nur du kennst mich wirklich ganz genau!
Gerbera: Durch dich wird alles schön!
Salbei: Ich denke an Dich!
Schneeglöckchen: Trost!
Akelei: Ich halte dich für einen Schwächling!
Tausendgüldenkraut: Du willst wohl nur mein Geld
Heidekraut: Ich mag die Einsamkeit
Wucherblume: Lass mich in Frieden!
Kapuzinerkresse: Irgendetwas verbirgst du vor mir!
Winde: Mich wirst du so schnell nicht los!
Narzisse: Du bist aber ganz schön eitel!
Vergissmeinnicht: Vergiss mich nicht und denk an mich!
Klatschmohn: Man muss im richtigen Augenblick auch
schweigen können!


Man könnte über die richtige Zusammenstellung des perfekten Straußes wahrscheinlich einige wissenschaftliche Abhandlungen formulieren. Oder stundenlang das ideale Arrangement austüfteln.  Wer daran Spaß hat, wird im Internet noch unzählige weitere, teilweise unterschiedliche Anleitungen zur Decodierung der Blumensprache finden. An dieser Stelle möchte ich aber ein bisschen beruhigen: Wer die Lieblingsblumen der zu Beschenkenden kennt kann zugreifen. Meistens jedenfalls. Bei der Vergabe roter Rosen wäre ich etwas zurückhaltender – zumindest wenn ich mich nicht mit unangenehmen Rückfragen konfrontiert sehen will.

„An Herren werden grundsätzlich keine Blumen verschenkt.“

Sagt jedenfalls knigge.de. Dennoch hab ich es im Business an der einen oder anderen Stelle erlebt,  meist sogar von einem anderen Mann überreicht. Und jedes Mal habe ich mich gefragt: Warum? Bekommt am Ende gar nicht er die Blumen? Gibt es hier vielleicht ein mir unbekanntes Gentlemen-Agreement? Dient das Arrangement vielleicht um sich - sehr viel zu spät am Abend - dem zu Hause drohenden Ungemach reumütig entgegenstellen zu können? Natürlich deklariert als eigenen Geistes Kind. Oder soll es am nächsten Tag der Sekretärin in die Hand zu drücken sein? Ein kleiner Dank wäre ja ohnehin schon längst mal wieder fällig gewesen. Meine Herren, aus eigener Erfahrung kann ich an dieser Stelle sagen: Keine gute Idee.

Was auch nicht geht

  • Last-Minute-Käufe an Tankstellen oder in Supermärkten. Mit diesen - sträflicher weise oftmals noch üppig mit Glitzerspray oder anderweitigen Dekorationselementen verzierten - Buketts lässt sich wirklich kein Eindruck schinden.
  • Sträuße mit einer gerade Anzahl oder 13 Blumen. Soll Unglück bringen.
  • Verpackungsmüll. Blumen werden nie, niemals und auf überhaupt gar keinen Fall im Papier überreicht.

Und jetzt?

Unabhängig all meines mittlerweile erworbenen Wissens würde ich auch weiterhin (zumindest privat) immer ein selbstgepflücktes Gänseblümchen jedem noch so teuren und möglicherweise lange in seiner Zusammensetzung abgewogenen Strauß vorziehen. Nicht etwa, weil es für kindliche Unschuld steht oder seine Farbe Ehrlichkeit und Eleganz signalisieren. Sondern, weil es - so bilde ich mir zumindest ein - aus einem spontanen Impuls gepflückt wurde. Die Botschaft dabei ist so simpel wie einfach: „Ich hab an dich gedacht.“ Und damit ist alles gesagt!

Autorin: Friederike Heinrich, April 2019